Wie erklärt man Reiki? 


So schnell wie möglich behandeln – das Reiki erklärt sich selbst.

…wurde von einer Kollegin auf Facebook gefragt. Meine Antwort hier. Und natürlich im öffentliche Vortrag!

Nein, das „aber!“ das jetzt kommt, lass ich nicht gelten, weil es meist das Produkt des Kopfkinos ist. Menschen lassen sich einfacher berühren als wir uns vorstellen. Erst recht wenn sie es am dringlichsten brauchen, nämlich wenn sie in Not sind. Frei nach Bischof Tutu: wer glaubt, man könne nicht einfach so, ohne viel zu sagen, Menschen berühren, der hat es noch nicht getan. Die erste und wichtigste Antwort auf die Frage lautet somit:  
a n w e n d e n .

Für mich gilt der Grundsatz: je schneller ich behandle und je weniger ich sage, desto einfacher!

Bevor jetzt der Einwand kommt, man müsse doch das Einverständnis des Gegenübers haben, dass er Reiki Behandlungen will, dies: In einer Notlage interessiert es den Bedürftigen kaum, was Reiki ist. Es interessiert ihn nur, dass ich ihm helfe. Dazu reichen simple Worte („Ich bin hier zum Helfen; ich berühre Sie am Arm, OK?“) Also auch hier:  Anwenden,  Behandeln geht vor langen Erklärungen (zu Reiki).

Wenn man behandelt und der Mensch Reiki erfahren hat, dann braucht es in der Regel kaum noch eine Erklärung was Reiki ist. Wenn ich gefragt werde, was ich getan habe, dann stell ich gerne die Gegenfrage „was haben Sie gespürt, hat es etwas gebracht?“. Dies wird eine subjektive Erfahrung hervorbringen (warm, kribbelig) und ein objektives Resultat (Messgeräte an der Unfallstelle, Attest des Arztes).

Somit lautet die Antwort auf die Frage, was Reiki sei, vorerst mal: Erfahrung und Resultat. Und damit nun auch die Antwort auf die Ausgangsfrage: erkläre Deinem Klienten was Reiki ist anhand Deiner eigenen, persönlichen Erfahrungen und Resultaten, was Reiki für Dich getan hat oder nicht getan hat. Das ist die bewährteste und ehrlichste Antwort in der Reiki Praxis. Darüber hinaus gilt, keine Heilversprechen zu machen und zu informieren, dass Reiki ergänzend zu herkömmlichen Behandlungen ist und diese nicht ersetzt … dafür gibt es in Deutschland den Bundesverfassungsgerichtsentscheid.

Wenn ich meinem Schüler erklären will, was Reiki ist, ändert sich nicht viel zu meinen vorhergehenden Antworten, d.h. ich erzähl ihm Erfahrungen und Resultate. Das reicht aber zugegebenermassen z.B. an einem Vortrag wie dem in Erfurt am 8. Juni nicht aus, auch nicht in der Situation wie im Artikel Mut geschildert. Mir hat über die Erfahrung hinaus meine solide Ausbildung zum Reiki Meister geholfen, mich und mein Verständnis von Reiki authentisch zu präsentieren. Diese Authentizität ist das A und O. Nicht ob ich Ahnung von Quantenphysik habe oder vom Konzept der Ganzheitlichkeit, bzw. Ursache und Wirkung und das Gesetz der Resonanz verstehe oder Statistiken zitieren kann – das mag alles helfen – es ist auch nicht essentiell, ob ich die Reiki Geschichte kenne und die Worte Rei und Ki erklären kann… nein, das Wichtigste ist der Mensch und seine innerste Wahrheit: die eigenen Erfahrungen und deren Konsequenzen (die manchmal als „Resultate“ sichtbar sind).

René Vögtli

1 KommentarLeave a comment

  • Das spricht mir aus der Seele. Ich habe selbst immer die Erfahrung gemacht, dass es den anderen erst mal verwirrt, wenn man ihm Reiki zu erklären versucht. Am besten ist es wirklich, man lässt Reiki ohne viel Worte einfach wirken. Meistens kommt dann eh die erstaunte Frage woher denn diese Wärme kommt oder kribbeln…

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