…und noch ein lustiges Geschichtlein

Als ich dieses Jahr in Sikinos ankam gab es keinen Strom. Nicht eine sooooo grosse Veränderung, passiert immer mal wieder. Sofort habe ich Kerzen, Feuerzeug und Taschenlampe bereitgestellt. Aber dann dauerte es doch etwas länger (schlussendlich 2 Tage) und ich wollte was Warmes essen.

Was tun ohne Strom? Aber ich habe einen kleinen Gaskocher auf dem die Griechen ihren Kaffee kochen. Im kleinsten Töpfchen kochte ich Nudeln portionenweise und gleichzeitig ein paar Eier. Mit Tomaten, Gurken und Käse gab das einen köstlichen Nudelsalat. Den habe ich dann im halben Dorf verteilt.

Ja hallo, wie konntest Du denn ohne Strom kochen, war jedes Mal die erste Frage. Ich hab’s dann erklärt. Nein, das geht doch gar nicht, damit kocht man doch NUR Kaffee! Ja, und so war mein Kaffeekocher auch einer Veränderung ausgesetzt. Er musste Nudeln kochen. Ich glaube er hat es mir verziehen, mein Kaffe-/Nudelkocher, und freut sich, dass er jetzt noch viel mehr kann und nicht dem Glaubenssystem ausgesetzt ist, was er kann und was er nicht kann.

Mischa Vögtli

4 KommetareLeave a comment

  • Liebe Mischa, lieber René,

    … danke für diese schöne kleine Geschichte!!!

    Ja, es ist schon so, daß wir so vielen Beschränkungen unterworfen werden, daß wir manchmal selbst schon nicht mehr an uns glauben können. Aber genau betrachtet, schaffen wir uns unsere Gefängnisse eigentlich immer selbst, weil wir „integriert“ sein wollen, „dazugehörig“ zu einer Gemeinschaft, die sich gerade jetzt oft als behindernd und flügelstutzend herausstellt, mehr das Angepaßtsein, als eigene Kreativität fordert und Alles und Jeden beurteilt und in Schubladen verteilt, ohne ersthaft zu hinterfragen. Nie zuvor wurden unsere Beziehungen derart auf den Prüfstand gestellt, wie es zur Zeit der Fall ist, in dieser Zeit des allgemeinen Umbruchs auf unserem Planeten.

    Im Oktober schaffe ich´s noch nicht, aber im kommenden Jahr werde ich REIKI I und REIKI II wiederholen und dann sehen wir weiter… Habt Ihr denn schon Seminartermine für das Frühjahr 2017 in Weimar? Ich wünsche Euch einen bunten, sonnigen Herbst.

    Barbara Glück (Reiki I 2008 und Reiki II 2009 in Weimar)

  • Liebe Mischa,
    Du bist ein Kochgenie!!! 🙂 Flexibilität ist Alles!!! Bei uns – in Deutschland heißt es seit „zig Jahren“ lapidar: „Dumm kann man ruhig sein – … man muss sich nur zu helfen wissen!“ Aber das trifft natürlich nicht auf Dich zu, liebe Mischa!!!! Ich hoffe, dass es Dir und René gut geht, dass Ihr gesund seid!!??? Ich war gestern Abend wieder in Bad Nenndorf an der Reiki Gruppe – .. wir waren diesmal nur 9 Personen, wie es halt manchmal so ist. Wir hatten viel zu erzählen, hatten dann unsere Reiki-Anwendungen, und schließlich hat Irene, uns noch eine kleine Intensiv-Wiederholung i. S. Reiki gegeben! Das war sehr gut! Ich bin sehr gerne in dieser Gruppe… – zumal sie mit Euch beiden tollen Menschen „zu tun hat“ – … die dann immer „im Geiste“ 😀 über uns „schweben“… <3 <3 Wenn Euer beiden Namen genannte werden, haben alle von uns ein Lächeln im Gesicht!!! Ihr seht da ist ganz viel Zuneigung!!! Und ich war heute wieder als "Grüne Dame" über viele Stunden im Einsatz und kann in einigen Fällen Reiki, falls von den Patienten gewünscht, kurzzeitig anwenden – allerdings mehr oder weniger unauffällig, auch in meinem eigenen Interesse… :C. Die Zeit ist dort – in einer Uni-Klinik – vermutlich noch nicht reif dafür…! Aber ich schätze, auch das wird sich irgendwann ändern…! Es wird eine Zeit kommen , dass auch die letzten Schulmediziner an Reiki nicht vorübergehen können – da bin ich mir sicher…!

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