Mehr „Touch“ und weniger „Screen“

Internet, Facebook und Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber tut uns diese Entwicklung wirklich gut? Sind wir dazu geschaffen, uns nur noch von einer Internetseite zur anderen und von „Hashtag“ zu „Like“ zu hangeln, allein vor unserem Smartphone, Tablet, PC oder welchem Medium auch immer?

Soziale Kontakte nehmen ab

Sie steigt, die Anonymität, in Zeiten von Facebook, Instagram und Online-Einkäufen. Es mutet makaber an, aber gerade die sogenannten sozialen Medien führen dazu, dass wir immer weniger echte soziale, zwischenmenschliche Kontakte haben. Unsere Kultur ist insgesamt digitaler und damit einhergehend berührungsärmer geworden.

Berührung ist lebenswichtig

Die Haut ist unser grösstes Sinnesorgan und Berührung ist überaus wichtig für uns. Schon als Babys brauchen wir Nähe, um uns gesund, ohne bleibende seelische Schäden und spätere Bindungsprobleme entwickeln zu können. Bei Berührung wird der Botenstoff Oxytocin ausgeschüttet, das natürlichste Beruhigungsmittel der Welt – und wir haben es wunderbarerweise bereits in uns! Ist es nicht allein schon beruhigend, jemanden sagen zu hören: „Bei mir sind Sie in guten Händen“?

Reiki tut doppelt gut

Wenn uns Berührung so gut tut, fällt es nicht schwer, den Bogen zu spannen zu jeglichen Anwendungen, in denen wir eine wohltuende Berührung erfahren können – sei es durch Massagen, Wellnessbehandlungen und natürlich durch Reiki.

So manch Reiki-Praktizierende/r muss zu Beginn vielleicht eine gewisse Scheu überwinden, neben sich selbst, Familienangehörigen und Freunden auch fremde Menschen bei der Behandlung zu berühren. Wer aber berücksichtigt, dass nicht nur die einzigartige reiki-Energie, sondern zusätzlich die Berührung als solche so viel Positives für den und in dem Menschen bewirken kann, den wir gerade be-hand-eln, tut sich damit möglicherweise (noch) leichter.

Ich selbst behandle mich jeden Morgen selbst mit reiki und finde die Zeit, die ich mir dabei für mich nehme, ganz wunderbar: Mein Gedankenkarussell kommt zur Ruhe, mein Körper entspannt sich und ich fühle mich bereit für die Herausforderungen des Tages. Ebenso sehr freue ich mich aber auch darüber, wenn ich eine Reiki-Behandlung erhalte. Das Gefühl, dass sich jemand liebevoll meiner annimmt, führt oftmals sogar dazu, dass ich mich noch etwas mehr fallen lassen und im doppelten Sinne des Wortes „in guten Händen“ fühlen kann. Es ist einfach eine Wohltat für Körper und Seele.

PS: reiki erscheint im Text klein und kursiv als Ausdruck für die Energie reiki als solche. Mit Reiki – nicht kursiv mit einem Grossbuchstaben am Anfang – ist alles „drum herum“ gemeint, wie die Behandlung, die Menschen, die Reiki praktizieren etc.


Danke Christina!

Dieser Artikel wurde von Christina Schlömer als Gastautorin verfasst. Christina hat kürzlich die Ausbildung zur Reiki Meisterin bei uns begonnen. Mit Reiki fing sie 2015 an und ist hauptberuflich als Assistentin der Geschäftsführung in der Papierhandelsbranche tätig. 

Auf der Homepage der Stiftung für Zukunftsfragen und unter diesem Link findet man die Umfrageergebnisse im Detail. 

 

 

 

2 KommetareLeave a comment

  • Kinder genießen es unter den Reikihänden ihrer Mütter einschlafen zu können und das wiederum, zeigt wie bedürftig die Kinder nach Nähe sind. In der Schule ist es soooo deutlich zu spüren, dass Berührung und Zuwendung gut tuen.

  • Danke für diesen inspirierenden Text, liebe Tina. Ich beginne den Tag auch mit einer Reiki Selbstbehandlung. Mich selber 1 Stunde berühren und Liebe geben während Nacht und Tag die Rollen tauschen, während Träume nachhallen und sich der beginnende Tag manifestiert, ist mir ein berührendes Ritual geworden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert